Bluthochdruck ohne Medikamente senken

Bluthochdruck ohne Medikamente senken

Bluthochdruck (die so genannte Hypertonie) ist eine wahre Volkskrankheit. Geschätzt leiden etwa 35 Millionen Deutsche unter dieser Erkrankung, die der größte Risikofaktor für weitere Herz-Kreislauf-Leiden ist. Diese wiederum sind die häufigste Todesursache in Deutschland. Da Symptome nur selten in spezifischer Form auftreten, wissen viele Betroffene Personen von ihrer Hypertonie oftmals nichts. Es ist daher ratsam, sich bereits in jüngeren Jahren regelmäßig vom Hausarzt untersuchen zu lassen.

Hypertonie

Von Bluthochdruck spricht man genau dann, wenn einer oder beide Blutdruckwerte die Grenzen von 140 zu 90 mmHg überschreiten. Mit steigendem Blutdruck nimmt auch das Risiko von Folgeschäden an Organen wie Nieren, den Augen, Herz oder Gehirn drastisch zu.

Schulmedizinisch wird eine Hypertonie medikamentös behandelt und von einer Umstellung des Lebenswandels begleitet, jedoch reicht letztere häufig bereits aus, um die Blutdruckwerte wieder in den Griff zu bekommen. Daher stellt dieser Artikel wertvolle Tipps zur nicht-medikamentösen Blutdrucksenkung vor.

Tipps zur nicht-medikamentösen Blutdrucksenkung

Ausgewogene Ernährung

Um die Blutdruckwerte zu senken, ist eine ausgewogene Ernährung wichtig. Der Genuss von viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf die körperliche Gesundheit aus.

Den Blutdruck mit Gemüse senken
Auch mit einer gesunden Ernährung kann man den Blutdruck unter Kontrolle bringen

Insbesondere die Mittelmeerküche soll einen blutdrucksenkenden und gefäßschützenden Effekt haben, weswegen viel Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel, Gemüse, Salat und hochwertiges Olivenöl auf dem Speiseplan stehen sollten. Bei Bluthochdruck sollte zusätzlich möglichst salzarm gekocht werden, da ein hoher Salzgehalt im Blut zur Gefäßverengung führen kann.

Nüsse sind wahre Blutdrucksenker, da sie reich an ungesättigten Fettsäuren sind, die den Blutdruck und die Blutwerte positiv beeinflussen und gleichzeitig viel Magnesium beinhalten. Untersuchungen haben gezeigt, dass Magnesiummangel Bluthochdruck begünstigt und daher mit dem Verzehr von Nüssen der Hypertonie vorgebeugt werden kann.

Übergewicht reduzieren

Eine Reduzierung von Übergewicht hat zusätzlich positive Auswirkungen auf die Blutdruckwerte, da die von Fettzellen produzierte Vorstufe des Hormones Angiotensin zu einer Verengung der Blutgefäße führen kann.

Ein Gewichtsverlust senkt außerdem den Blutdruck maßgeblich. Regelmäßige Bewegung reduziert nicht nur Übergewicht, sondern senkt auch den Erregungszustand des vegetativen Nervensystems, wodurch sich die Gefäße erweitern und den Blutdruck senken.

Stress, Nikotin, Alkohol reduzieren

Alkohol sollte vermieden werden
Auch Alkohol sollte unbedingt vermieden werden

Chronischer Stress überaktiviert das vegetative Nervensystem jedoch dauerhaft und führt zur konstanten Produktion von Stresshormonen wie Cortison oder Adrenalin. Beide Hormone führen zu einer Erhöhung des Blutdrucks, weswegen Blutdruckpatienten aktiv zur Stressreduzierung beitragen müssen.

Auch Nikotin regt das vegetative Nervensystem an und erhöht dadurch die Blutdruckwerte. Da Rauchen zudem die Entstehung von Arteriosklerose und Thrombosen fördert, sollte dieses Laster schnellstmöglich aufgegeben werden.

Auch übermäßiger Alkoholkonsum regt das empfindliche Nervensystem an. Ein mäßiger Alkoholkonsum scheint jedoch keinerlei negative Auswirkungen zu haben; insbesondere Rotwein soll zudem durch enthaltene Polyphenole gefäßschützend wirken.

Akkupunktur & Kuscheln

Auch Akupunktur soll einer Hypertonie entgegenwirken. Bei Punktierung der entsprechenden Stellen der Innenseiten des Handgelenks sollen bestimmte Botenstoffe freigesetzt werden, die zur Entspannung des Herzkreislaufsystems führen. Letztlich hat auch das „Kuschelhormon“ Oxytocin, welches bei körperlichen Berührungen ausgeschüttet wird, eine positive Wirkung auf den Blutdruck, da es den Anteil von Cortison im Blut senkt.

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