Grüner Star: Ursachen, Symptome und Behandlung

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Der grüne Star, auch Glaukom genannt, ist in Europa die zweithäufigste Erblindungsursache. Entsprechend gefürchtet ist die Krankheit auch. Aber wie entsteht sie überhaupt, wann sollte man bei Verdacht auf ein Glaukom zum Arzt und wie wird der grüne Star behandelt?

Ursachen für grünen Star

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Ältere Menschen mit Sehschwäche sind eher vom grünen Star betroffen!

Ein grüner Star entsteht meist aus einem erhöhten Augendruck heraus, der durch einen erschwerten Abfluss des Kammerwassers entsteht. Auch eine Durchblutungsstörung des Sehnervs kann die Ursache sein. In der Folge werden Fasern des Sehnervs unwiederbringlich geschädigt. Häufig sind beide Augen betroffen, in der Regel werden sie jedoch zeitversetzt befallen.

Man unterscheidet jedoch zwischen primären und sekundären Glaukomen, wobei primäre Formen spontan und ohne greifbare Ursache auftreten und meist beidseitig entstehen. Sekundäre Glaukome hingegen entwickeln sich langsam, meist aus anderen Krankheiten heraus.

Eine erhöhte Gefährdung liegt bei Personen vor, die…

… über 40 sind.

… unter hoher Weit- oder Kurzsichtigkeit leiden.

… Großeltern, Eltern oder Geschwister haben, die unter dem grünen Star leiden.

… Diabetiker sind.

… regelmäßig Cortison einnehmen müssen und mit Nebenwirkungen zu kämpfen haben.

Symptome

Ein Glaukom ist nicht schmerzhaft, es ist nur in den häufigsten Fällen mit einem erhöhten Druck im Inneren des Auges verbunden. Das macht es für Betroffene oft schwer, die Krankheit früh zu erkennen. Oft sind Patienten nämlich erst alarmiert, wenn das Sehvermögen bereits beeinträchtigt ist oder der Druck im Auge schon bedrohlich ansteigt.

Begleiterscheinungen sind häufig sehr starke Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, manchmal auch Herzrhythmusstörungen oder ein Kollaps. Generell gilt also: Wenn sich ein grüner Star bemerkbar macht, ist er meist schon recht fortgeschritten.

Beim akuten Glaukom treten oft folgende Symptome auf:

  • Der Augapfel ist rot und geschwollen und fühlt sich sehr hart an, gleichzeitig fließen meist Tränen.
  • Die Pupillen sind erweitert.
  • Eine Lichtreaktion fehlt, also bei Lichteinfall verengt sich die Pupille nicht mehr.
  • Die Augen beginnen zu schmerzen.
  • Sehstörungen treten nach und nach auf.

So behandelt man die Krankheit

Laut Ing. Nikola Baránková von der iClinic in Bratislava muss der grüne Star sofort behandelt werden, da er unbehandelt zur Erblindung führen kann. Das Ziel der Therapie ist es, den Augeninnendruck so weit zu senken, dass Sehnervschäden und deren Fortschreiten verhindert werden. Auch das Wohlbefinden der Patienten soll wiederhergestellt werden.

Primär erfolgt dies durch die Gabe von Medikamenten wie Augentropfen. Das funktioniert in der Regel sehr gut. Über 90 Prozent aller Glaukompatienten können medikamentös behandelt werden. Nur in seltenen Fällen ist eine Operation nötig. Beispielsweise kann der grüne Star mit einer fistulierenden Operation oder mit einer Laserbehandlung (Argonlasertrabekuloplastik) behandelt werden. Apropros Laserbehandlungen – die iClinic ist eine der führenden Kliniken für das Augen lasern in Europa.

Damit der grüne Star frühzeitig erkannt und möglichst ohne Folgeschäden behandelt werden kann, sollten Patienten ab dem 40. Lebensjahr regelmäßig den Augendruck messen und den Sehnervkopf untersuchen lassen. Die iClinic bietet unter anderem auch diese Art von Untersuchungen sowie eventuelle Folgebehandlungen an.