Mond-Diät: Der Mond als Abnehmhilfe?

Monddiät

Abnehmen mit dem Mond – was nach Aberglaube klingt, schrammt gar nicht so weit an der Realität vorbei. Es gibt tatsächliche einige Anhänger, die von dieser Abnehmmethode vollkommen überzeugt sind. Doch wo liegen die Vor- und Nacheile dieser Idee? Ob Sie selbst die Mond-Diät versuchen sollten und wie genau Sie dabei am besten vorgehen, erfahren Sie hier.

Mysterium Mond

Dem Mond wird schon lange eine spezielle Kraft auf den Menschen und seine Umwelt nachgesagt. Vielleicht richten Sie ja selbst Ihre Putzgewohnheiten nach den Mondphasen, schneiden Ihre Haare zu einem bestimmten Zeitpunkt und treffen auch wichtige Entscheidungen danach.

Falls ja, dann sind Sie damit bei weitem nicht allein. Viele Menschen benutzen den Mond als eine Art Lebenskompass – kein Wunder also, dass er inzwischen auch als Abnehm-Buddy herhalten soll.

So funktioniert die Mond-Diät

Doch welche Rolle kann der Mond beim Kalorienkampf nun genau einnehmen? Zunächst einmal muss man die Mondphasen beachten – das haben Sie wahrscheinlich schon erraten – doch auch die Tierkreiszeichen spielen eine Rolle. Diese beiden Komponenten werden nun mit bestimmten Ernährungsvorgaben verknüpft. Das Ergebnis soll tatsächlich einen Gewichtsverlust liefern.

Hinter alldem steckt die Auffassung, dass der menschliche Körper Lebensmittel in bestimmten Mondphasen besser verarbeiten kann. Mit dieser Methode soll also der Gewichtsverlust unterstützt werden – und das sogar mit etwa einem halben Kilo pro Woche.

Essen nach dem Mond

Natürlich interessiert Sie dieser Punkt wahrscheinlich mit am meisten. Denn viele Diäten schrecken trotz aller guten Vorsätze einfach mit ihrem Menüplan ab. Bei der Mond-Diät wiederum geht es nicht um kalorienzählen. Vielmehr ist eine ausgewogene Mischkost das Mittel zum Erfolg – zwar schon fett- und kalorienarm (denn der Mond macht schließlich auch nicht immun), aber doch mit einer gewissen Vielfalt.

Unter anderem sieht die Schlankheitskur Obst und Gemüse vor, sowie Milchprodukte und Vollkorn. Was Eier, Fleisch und Fisch anbelangt, so sollten diese Lebensmittel ein- bis zweimal pro Woche auf dem Speiseplan stehen.

Bei den Getränken sollten Sie sich auf Kräuter- und Früchtetees und Mineralwasser beschränken, verdünnte Obst- und Gemüsesäfte sind auch kein Fehler. Kaffee, schwarzer Tee und Alkohol sollten allerdings in Maßen getrunken werden.

Süßigkeiten sind nach den meisten Auffassungen der Mond-Diät unerlaubtes Terrain, doch wenn, dann nur bei zunehmendem Mond empfehlenswert!

Die Diät-Mondphasen im Überblick

Um das Konzept besser verstehen zu können, muss man sich zunächst mit den Mondphasen vertraut machen.

  • Neumond

Hier starten Sie die erste Phase: Entschlackung und Entgiftung. Auch ungesunde Angewohnheiten wie Rauchen oder Trinken können bei Neumond interessanterweise leichter aufgegeben werden.

  • Zunehmender Mond

Zwar schafft der Körper bei zunehmendem Mond eine bessere Verarbeitung der Nahrung. Doch ganz seinem Namen entsprechend, nehmen Sie in dieser Phase auch eher zu. Ein guter Tipp sind daher kleine Portionen und leicht verdauliche Nahrung. Vermeiden Sie Rohkost nach 16 Uhr.

  • Vollmond

Im Gegensatz zum zunehmenden Mond tut sich der Körper hier schwerer mit dem Stoffwechsel. Deshalb empfiehlt sich eine geringere Kost – verzichten Sie ganz auf Süßes und fettes, schwer verdauliches Essen.

  • Abnehmender Mond

Hier sollte besonders viel Energie verbrannt und das Fett schneller abgebaut werden. Kalorien sind schwerer aufzunehmen – deshalb werden auch kleine Naschsünden gut verziehen.

Vor- und Nachteile der Mond-Diät

Da es keine wissenschaftlichen Beweise für einen Abnehmerfolg unter dem Einfluss des Mondes gibt, ist diese Diät nach wie vor umstritten. Das Hauptargument dagegen lautet, dass der Ernährungsplan auch ohne Berücksichtigung der Mondphasen funktioniert.

Der Fokus liegt hier aber nur auf der Ernährung und lässt Sport und Bewegung vollkommen außer Acht. Schaden kann eine Mond-Diät aber ganz gewiss nicht! Denn eine gesunde und ausgewogene Ernährung trägt ganz bestimmt zur Gewichtsabnahme bei und macht ein besseres Wohlbefinden möglich.

Der langfristige Charakter der Mond-Diät verhindert einen Jojo-Effekt sehr wahrscheinlich. Also: ob Mond oder nicht – Sie entscheiden Ihre Diät-Variante selbst!